
Leistung
Raumakustik: Räume, in denen man sich versteht
Wir berechnen, messen und optimieren die Nachhallzeit nach DIN 18041, damit Büros, Schulen, Restaurants und Studios akustisch funktionieren. Von der Nachhallzeitmessung im Bestand bis zur Planung elektroakustischer Anlagen.
Leistungsumfang
Was wir in der Raumakustik leisten
Raumakustik im Büro entscheidet über Konzentration, in der Schule über Sprachverständlichkeit, im Restaurant über den Lärmpegel am Tisch. Wir bestimmen die Nachhallzeit rechnerisch oder per Messung und leiten daraus Maßnahmen ab, die zum Raum und zum Budget passen.

Planung und Optimierung nach DIN 18041
Sollwert je Nutzung und Raumvolumen festlegen und die Absorptionsflächen so verteilen, dass der Raum ihn erreicht.
Berechnung und Simulation der Nachhallzeit
Für Neubau und Umbau rechnen wir den Raum vor der Ausführung durch, Frequenzband für Frequenzband.
Maßnahmen für Büros, Schulen, Restaurants, Studios
Akustikdecken, Wandabsorber, Deckensegel, Vorhänge: passend zu Nutzung, Gestaltung und Budget.
Planung elektroakustischer Anlagen
Lautsprecheranordnung und Pegel für Aulen, Säle und Konferenzräume, damit Sprache überall verständlich bleibt.
Messung von Nachhallzeit und Sprachverständlichkeit
Nachhallzeit nach DIN EN ISO 3382, Sprachverständlichkeit als STI nach DIN EN 60268-16, als Ausgangspunkt für Maßnahmen oder als Abnahme.
Begleitung von Umbau und Sanierung
Wir prüfen Produktvorschläge, kontrollieren die Ausführung und messen am Ende nach.
Nachhallzeit verstehen
Was die Nachhallzeit über einen Raum sagt
Die Nachhallzeit ist die Kenngröße der Raumakustik. Die DIN 18041 nennt je Nutzung Sollwerte, wir messen oder berechnen die Istwerte und planen die erforderlichen zusätzlichen Absorptionsflächen des Raumes.
Die Norm hinter jeder Raumakustik-Planung: Sollwerte für die Nachhallzeit je Raumnutzung und Volumen, z. B. Sprach- und Musikdarbietungen oder zur Senkung des Grundgeräuschpegels.
- exzellent
- gut
- mittel
- schwach
- schlecht
Zulässiger Bereich der Nachhallzeit zwischen 250 Hz und 2 kHz nach DIN 18041
Poröse Oberflächen wie Akustikdecken und Wandabsorber reduzieren Schallenergie und verkürzen den Nachhall.
Glas, Beton und Putz werfen Schall zurück. Zu viele harte Flächen machen den Raum hallig und laut.
Ablauf
So läuft ein Auftrag ab
- Schritt 01Sie
Anfrage und Unterlagen
Sie schildern das Vorhaben, wir sagen, welche Pläne, Bescheide oder Angaben wir brauchen, und nennen Umfang und Zeitrahmen.
ErgebnisAngebot mit Umfang und Termin - Schritt 02Wir
Messung oder Simulation
Im Bestand messen wir die Nachhallzeit mit Dodekaeder-Schallquelle und Messmikrofon, im Neubau simulieren wir den Raum und rechnen Absorptionsflächen aus.
ErgebnisMaßnahmenplan mit Absorptionsflächen - Schritt 03Wir
Gutachten und Abstimmung
Sie erhalten das Gutachten mit nachvollziehbarer Herleitung. Offene Punkte klären wir direkt mit Ihrem Planer.
ErgebnisGutachten, abgestimmt mit Ihrem Planer - Schritt 04Gemeinsam
Begleitung im Verfahren
Fragt die Behörde nach, liefern wir nach. Wir bleiben bis zur Genehmigung Ansprechpartner.
ErgebnisGenehmigung
Fragen
Häufig gestellte Fragen zu Raumakustik
Was Bauherren und Planer uns am häufigsten fragen, kurz beantwortet. Alles Weitere klären wir im Gespräch.
Was ist eine gute Nachhallzeit im Büro?
Für Büros empfiehlt die DIN 18041 je nach Raumgröße und Nutzung Nachhallzeiten von etwa 0,5 bis 0,8 Sekunden im mittleren Frequenzbereich. In Großraumbüros zählt zusätzlich, wie schnell der Schallpegel mit der Entfernung abnimmt. Liegt die Nachhallzeit deutlich darüber, leidet die Konzentration und Telefonate stören den ganzen Raum.
Wie wird Raumakustik gemessen?
Die Nachhallzeit wird nach DIN EN ISO 3382 gemessen: Eine Dodekaeder-Schallquelle strahlt ein Signal ab, ein Messmikrofon zeichnet den Pegelabfall auf, daraus ergibt sich die Nachhallzeit je Frequenzband. Für Sprachverständlichkeit kommt der Sprachübertragungsindex STI hinzu. Die Messung dauert je Raum meist unter einer Stunde.
Was ist eine elektroakustische Anlage?
Eine elektroakustische Anlage ist eine Beschallungsanlage für Sprache oder Musik, etwa in Aulen, Sälen oder Konferenzräumen. Wir planen Lautsprecheranordnung und Pegel so, dass die Sprachverständlichkeit im ganzen Raum erreicht wird, und pegeln die Anlage nach der Installation ein.
Was fordert die DIN 18041 für Klassenräume?
Für Unterricht und Kommunikation (Nutzungsart A3) nennt die DIN 18041 eine Soll-Nachhallzeit, die vom Raumvolumen abhängt, bei einem üblichen Klassenraum mit rund 200 bis 250 m³ etwa 0,5 bis 0,6 Sekunden. Für inklusiven Unterricht mit hörbeeinträchtigten oder nicht muttersprachlichen Schülern (A4) liegt der Wert etwa 20 Prozent niedriger. Erreicht wird das meist mit einer absorbierenden Decke und ergänzenden Wandabsorbern an der Rückwand.
Wie senke ich den Lärmpegel im Restaurant?
Der Lärm im Restaurant entsteht durch den Lombard-Effekt: Gäste sprechen lauter, weil es laut ist, und der Raum wird noch lauter. Die Lösung ist Absorption an Decke und Wänden, die die Nachhallzeit auf etwa 0,6 bis 0,8 Sekunden senkt. Wir messen den Istzustand, berechnen die nötige Absorptionsfläche und schlagen Produkte vor, die zur Gestaltung passen, etwa Deckensegel, bedruckte Wandabsorber oder akustisch wirksame Vorhänge.
Was kostet eine raumakustische Planung?
Die Kosten hängen von Anzahl und Größe der Räume und davon ab, ob eine Messung vor Ort nötig ist. Eine Nachhallzeitmessung mit Kurzbericht für einen einzelnen Raum ist der kleinste Umfang, eine Planung mit Simulation, Maßnahmenkonzept und Abnahmemessung der größte. Nach Ihrer Anfrage mit Raumgröße, Nutzung und Plänen erhalten Sie ein Angebot mit Umfang und Preis.

